Bitte beachten Sie: Für den Besuch des Stadtmuseums und -archivs gilt die 2G plus-Regelung.

Stadtarchiv

Der Besuch des Stadtarchivs ist prinzipiell nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Die Terminvereinbarung erfolgt per Mail an archiv@radolfzell.de oder telefonisch unter: 07732 / 81-168. Die Kontaktdaten werden über das obligatorische Ausfüllen des Benutzerantrages erfasst.

  • Da alle Dokumente nach der Benutzung in Quarantäne und vorerst nicht mehr benutzbar sind, werden die Benutzer gebeten, bei ihrer schriftlichen oder telefonischen Anmeldung die Bestände zu nennen, die sie gerne einsehen möchten. Somit können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Unterlagen schon vorbereiten.
  • Das Archivmaterial wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtarchivs ausgehoben und bereitgestellt; die Einsicht geschieht an einem durch das Sicherheitskonzept festgelegten Arbeitsplatz im Besucherbereich, der vom Benutzer nicht gewechselt werden darf.

Derzeit besteht für Baden-Württemberg die Alarmstufe II. Für den Besuch des Archivs gilt seit dem 27. Dezember 2021 die 2G-Plus-Regel: Besucher und Besucherinnen müssen nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind, sowie einen aktuellen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorweisen können.

Vom Nachweis eines Tests sind folgende Personengruppen befreit:

  • Vollständig Geimpfte, deren Zweitimpfung nicht länger als 3 Monate zurückliegt
  • Vollständig Geimpfte, die bereits die Boosterimpfung erhalten haben
  • Genesene, deren Infektion nicht länger als 3 Monate zurück liegt
  • Personen, für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission für eine Auffrischimpfung besteht

Nicht-immunisierte Personen haben keinen Zutritt. Eine Ausnahme besteht für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 17 Jahren: Diese haben noch bis zum 31. Januar 2022 die Möglichkeit, mit einem tagesaktuellen Antigen-Schnelltest Zutritt zum Archiv zu erhalten.

Darüber hinaus macht das Hygiene- und Sicherheitskonzept des Stadtarchivs zum Schutz der Besucherinnen und Besucher folgende Maßnahmen erforderlich:

  • Personen, die einer Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegen, typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) aufweisen, keine medizinische Maske (FFP2 oder vergleichbarer Standard) tragen, ist der Zutritt zum Stadtarchiv nicht gestattet.
  • Ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern ist einzuhalten.
  • Benutzer und Benutzerinnen ab 18 Jahre müssen eine FFP2-Maske (oder vergleichbarer Standard) im ganzen Haus tragen. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist nur mit ärztlichem Attest möglich.
  • Eine Datenerhebung bei den Besucherinnen und Besuchern des Stadtarchivs ist verpflichtend.
  • Den Besucherinnen und Besuchern stehen Handdesinfektionsmittel im Eingangsbereich des Stadtarchivs zur Verfügung.

Das Stadtarchiv Radolfzell ist das Gedächtnis der Stadt: Es verwahrt die schriftliche und dokumentierte Überlieferung zur Geschichte der Stadt Radolfzell vom 15. Jahrhundert bis heute.

Das Archiv fördert die Erforschung und Kenntnis der Lokal- und Regionalgeschichte. Seine Bestände stehen jedem Benutzer zur Verfügung, der ein berechtigtes Interesse an der Radolfzeller Stadtgeschichte mitbringt.

Kernaufgabe des Stadtarchivars/der Stadtarchivarin ist die Bewertung, Übernahme, Erschließung, Erhaltung und Bereitstellung der Archivbestände. Die dauerhafte Verwahrung dient der Rechtssicherheit und macht Verwaltungshandeln transparent und nachvollziehbar.

Neben dem im Magazin verwahrten amtlichen Schriftgut sammelt das Stadtarchiv ergänzende Unterlagen von Personen und Institutionen, die das öffentliche Leben der Stadt prägen. Nachlässe, Fotos und Grafiken ergänzen die Sammlungen.

Das Stadtarchiv Radolfzell ist Gründungsmitglied im ersten landkreisweiten Notfallverbund in Baden-Württemberg, an dem auch das Kreisarchiv Konstanz, die Stadtarchive von Konstanz, Singen und Stockach sowie das Universitätsarchiv Konstanz beteiligt sind. Die Archivarinnen und Archivare verpflichten sich in ihrer Vereinbarung zur gegenseitigen personellen Soforthilfe, sollte ein Unglücksfall die beteiligten Archive treffen. Mehr zum Notfallverbund…

Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs arbeiten auch mit im Arbeitskreis Erinnerung in Radolfzell.

 

Die jüngsten Publikationen der Stadtgeschichte bzw. des Stadtarchivs sind auch im Stadtmuseum erhältlich:
Titel: Radolfzell am Bodensee - Die Chronik

Radolfzell am Bodensee –
Die Chronik (2017)

Die Chronik bietet einen Überblick zur Radolfzeller Stadtgeschichte von den Anfängen der Besiedlung bis in die Gegenwart.

 

Zeitzeugen in Radolfzell 1930 - 1950„Das ist mir in Erinnerung geblieben“ – ZeitzeugInnen in Radolfzell 1930 – 1950

Band 1 der Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt Radolfzell am Bodensee (2015)

Radolfzeller Frauen und Männer erinnern sich an die Zeit zwischen 1930 und 1950. In Interviews beantworten sie Fragen aus den Bereichen Alltag, Politik und Wirtschaft.

 

Von Alefanz bis Zeno – Brauchtum in RadolfzellVon Alefanz bis Zeno – Brauchtum in Radolfzell

Band 2 der Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt Radolfzell am Bodensee (2016)

Brauchtum in Radolfzell – lebendig oder veraltet, sichtbar und erlebbar oder nur etwas für Vereinsmitglieder?

Mit Beiträgen zu den Themen Fasnacht, Hausherrenfest, Trachten, Weihnachten und zu Radolfzeller Mundartautoren.

 

Vom Marktflecken zum Mittelzentrum – Zur Wirtschaftsgeschichte Radolfzells

Band 3 der Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt Radolfzell am Bodensee (2019)

In der Wirtschaftsgeschichte sind von den Anfängen der Besiedlung bis heute neben Phasen ökonomischer Blüte auch Einbrüche und Krisen zu verzeichnen. In allgemeinen Beiträgen wird die wirtschaftliche Entwicklung bis heute nachvollzogen. In vertiefenden Beiträgen werden wichtige Unternehmen und prägende Unternehmerpersönlichkeiten vorgestellt.